Der SPD-Ortsverein Timmendorfer Strand/Niendorf hat sich jetzt ebenfalls der Initiative „Beltretter“ angeschlossen.

Das blaue Symbol-Kreuz der BeltretterSymbol der Bewegung ist das blaue Andreaskreuz, das in immer mehr Vorgärten und entlang von Straßen in Norddeutschland zu sehen ist.

Die „Beltretter“ freuen sich über die wachsende Unterstützung und  laden weiter auch andere Initiativen, Vereine und Gruppen ein, sich der Bewegung formlos anzuschließen. Dabei handele es sich eher um einen symbolischen Akt, denn die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Gemeinsam wollen die drei Bürgerinitiativen „Allianz gegen eine Feste Fehmarnbelt-Querung“, „Ratekau wehrt sich“ und „Kein Güterbahnverkehr durch die Badeorte der Lübecker Bucht“ am Samstag, 21. März 2015, von 16 bis 19 Uhr, auf dem Seebrückenvorplatz in Haffkrug demonstrieren.

Sie wollen die „angestaubten Geschichten rund um die FFBQ enthüllen und entzaubern“. Ebenso wie „all den unglaubwürdigen Behauptungen“ rund um das Projekt.

Es ist eine Demo mit Rahmenprogramm. So werden „Timmerhorst“ und der Liedermacher Wolfram Eicke für Musik sorgen und es sind Straßentheater und Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene geplant. Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

In einem Bericht des Ostholsteiner Anzeigers vom 19. Januar 2015 wird aus einem Interview mit dem Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (CDU) zitiert, dass „Güterzüge von und nach Skandinavien erst dann durch Ostholstein rollen werden, wenn die 55 Kilometer lange Neubaustrecke der Bahn betriebsbereit sein wird“.

Das könne frühestens in zehn Jahren der Fall sein, heißt es weiter, der Schwerlastverkehr auf der vorwiegend eingleisigen Bestandstrasse sei nur begrenz möglich, da unter anderem der Unterbau nicht ausreiche und dass der Güterverkehr so lange über die Jütland-Route geführt würde, bis die zweigleisige und mit Lärmschutz geplante neue Bahnverbindung gebaut sein wird.

Der gesamte Artikel ist hier nachzulesen.

Rund um die Fehmarnbelt-Querung und die damit verbundene Schienen-Hinterlandanbindung füllen nicht nur die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren mehrere Ordner sondern auch die Berichterstattung darüber.

Viele Bürgerinitiativen haben sich immer wieder mit der ganzen Thematik beschäftigt und werden es sicher auch weiterhin tun.

Die Einwendungsfrist zu den umfassenden Planfeststellungsunterlagen für den Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen Puttgarden und Rødby, die Femern A/S gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck (LBV Lübeck), ausgearbeitet hat, geht zu Ende.

Für Privatpersonen endet die Einwendungsfrist am Donnerstag, 3. Juli 2014, für Träger öffentlicher Belange läuft die Frist bis zum Montag, 7. Juli 2014 und für die betroffenen Ostseeanrainerstaaten bis zum Donnerstag 10. Juli 2014.

Über die Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens und Möglichkeiten weiterer Vorgehensweisen nach der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in Scharbeutz, am Montag, 26. Mai 2014, um 19 Uhr, in der Christian-Klees-Halle, Strandallee 98 (bei der Jugendherberge am Strand) informieren.

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