Bei Christian Rogge, Veranstaltungsleiter und stellvertretender Tourismusdirektor der Gemeinde Scharbeutz, steht seit Mittwochmorgen das Telefon nicht mehr still. ?Radiostationen und Zeitungsredaktionen wollen wissen, was es mit der Algen- und Seegrasplage bei uns auf sich hat?, erzählt er.

?Hier ist doch gar nichts!?, bringt es Kai Konopka aus Gleschendorf auf den Punkt, der mit seiner Frau Bianca und den beiden Töchtern Lina (2) und Finnja (4) neben der Scharbeutzer Seebrücke fröhlich im Wasser spielt.

 

Ebenso sehen es Julia und David Floren, die in Emsdetten zu Hause sind und mit ihrer 15-monatigen Tochter Maja in Sierksdorf Urlaub machen. Sie kommen an den Scharbeutzer Strand, ?weil er so schön ist? und können sich nur wundern: ?Hätten Sie uns nicht darauf angesprochen, wüssten wir davon überhaupt nichts?, sagt Vater David.

?Es ist ja nicht so, dass hier gar nichts angeschwemmt wurde?, erklärt Christian Rogge. Es sei aber ein ganz natürliches Phänomen, wenn ein steifer Ostwind auf die Küste drückt. ?Dann werden die vorgelagerten Seegrasfelder an den Strand gespült, es ist für uns aber Routine, diese spät abends oder früh am Morgen abzutragen.?

Für Ostseekenner und Stammgäste ist das ganz normal. ?Und von einer Algenplage kann schon gar keine Rede sein?, ergänzt Rogge.

Das eingesammelte Seegras wird wie immer zunächst getrocknet und dann als Dünger auf Feldern im Umkreis genutzt. ?Tagsüber wird nichts mit den schweren Geräten abgefahren, aus Rücksicht auf die Badegäste und natürlich auch als Vorsichtsmaßnahme?, fügt Christian Rogge erklärend hinzu. Er ist zuversichtlich, dass sich die überwiegende Zahl der Gäste von einem schönen Tag am Strand nicht abhalten lässt.

 

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: der Scharbeutzer Strand an der Seebrücke
am Mittwochmorgen, 20. JUli 2011,  um 11 Uhr.

 

 

Die Familien Floren aus Emsdetten (links) und Konopka aus Gleschendorf (Mitte)
bestätigten Christian Rogge (rechts), Veranstaltungsleiter und stellvertretender
Tourismusdirektor der Gemeinde Scharbeutz, dass von einer Algen- und Seegrasplage
am Scharbeutzer Strand keine Rede sein kann.

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