Für 25 Jahre ehrenamtlichen Einsatz als Notarzt wurde am Freitag, 25.Mai 2012, Dr. Michael Schaal aus Kaarst von den Maltesern in Timmendorfer Strand geehrt (Bild links mit Dienststellenleiter Christian Braun).

 

Seit 1987 kommt der Anästhesist jedes Jahr für eine oder zwei Wochen an die Ostseeküste um in seinem Urlaub die Malteser bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

 

Und das tut er nicht nur in Timmendorfer Strand.

 


Zu Hause ist Dr. Schaal in Kaarst. Der Ort gehört zum Rhein-Kreis Neuss und liegt 12 Kilometer von Düsseldorf und 42 Kilometer von Köln entfernt. In Kaarst gehört er zu den ?Maltesern der ersten Stunde?, wie einem Bericht der Rheinischen Post bereits im Juli 2000 zu entnehmen ist. Der Anlass war die Verleihung der Verdienstmedaille in Gold, die höchste Auszeichnung des Malteser-Hilfsdienstes.

Zur Begründung heißt es dort: ?Dr. Michael Schaal ist seit 1976 bei der Kaarster Gliederung tätig und baute diese entscheidend mit auf, war von 1986 bis 1995 Stadtbeauftragter und ist als Diözesanarzt des Malteser Hilfsdienstes und Berater des Malteser-Bundesarztes weit über die Grenzen der Stadt Kaarst hinaus bekannt.?

2009 wurde Dr. Schaal erneut ausgezeichnet mit der Ehrenmedaille für Ehrenamtler und sein soziales Engagement stellte er zusammen mit seiner Frau Beate im vergangenen Jahr erneut unter Beweis. Mit privatem Geld gründeten sie eine Stiftung zugunsten der Malteser Hospiz-Arbeit.

Ihre Motivation dazu schildern beide im Stifterbrief der Malteser mit den Worten: ?Die Malteser bilden im Bereich der Palliativmedizin und Hospizarbeit sowie im Besuchs- und Begleitungsdienst bundesweit Helferinnen und Helfer aus, die einsamen und schwerstkranken Menschen bis zuletzt neben der professionellen medizinischen Versorgung notwendige menschliche Zuwendung schenken. Wir engagieren uns als Stifter, damit die Malteser diese hilfreichen Dienste auch noch in fernster Zukunft anbieten können.?

In Timmendorfer Strand fühlt sich Dr. Schaal ?wie in einer Familie? und lobt ?das hoch qualifizierte Personal?. Von der kleinen Feier, die für ihn vorbereitet worden war, wurde er überrascht. ?Da habt ihr aber ganz schön dicht gehalten?, schmunzelte er, als er zum Einsatz erschien.

 

 

 

Der Timmendorfer Dienststellenleiter Christian Braun (Bld oben, rechts) hielt eine kleine Laudatio und brachte als Geschenke einen Seepferdchen-Anhänger in Silber und ein T-Shirt mit aufgedrucktem Jubiläumskranz und dem Schriftzug ?25 Jahre Notarzt? mit.

Rainer Steen, der stellvertretende Bürgermeister von Timmendorfer Strand, (Bild oben, links) steuerte neben einer Ehrenurkunde noch eine Uhr mit Seepferdchen-Logo und Sand auf dem Zifferblatt bei, für Beate Schaal gab es einen bunten Blumenstrauß.

Rückblickend erinnert sich Dr. Schaal an Schönes und Kurioses. ?Der frühere Standort in der Birkenallee lag ja nah am Strand und da gab es auch einen Strandkorb, in dem man auf die Einsätze wartete?, erzählt er. Und auch, dass er nicht ganz seefest ist. Bei einem Einsatz  mit dem Seenotrettungskreuzer sei es ihm am Ende schlechter gegangen als dem Patienten.

Die einheimischen Patienten empfindet er als weniger zimperlich. ?Die rufen erst den Notarzt, wenn es gar nicht mehr anders geht?, ist sein Eindruck, im Gegensatz zu einigen Urlaubern.

Auch in Zukunft will er der Ostseeküste die Treue halten, hin und wieder begleitet von seiner Frau. Beim Einsatzrhythmus 24 Stunden Dienst ? 24 Stunden frei, bleibt dabei immer etwas Zeit, um Timmendorfer Strand und das Umland als Urlaubsregion zu genießen. In diesem Jahr kann das Ehepaar Schaal dabei den Restaurant-Gutschein einlösen, den es ebenfalls als Dankeschön für 25 Jahr Notarztdienst von den Maltesern gab.

 

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