Das endgültige Aus für die Bastei in Scharbeutz kam früh.

 

Am Dienstagmorgen, 30.10.2012, um 7.30 Uhr, waren erst wenige Menschen unterwegs, mit ihren Hunden, zum Joggen oder zum Brötchenholen, als sich der Abrissbagger gnadenlos schnell in das Gebäude fraß.

 

Fensterscheiben zerbarsten und schon bald klaffte eine große Abrisswunde in dem Gebäude, stellten eine einsame Lampe, einen Deckenventilator und die Wand- und Deckenverkleidungen bloß.

 

?Heute Abend steht hier nichts mehr?, so der Architekt Roger Krancher. Doch in jedem Abschied steckt bekanntlich ein Neubeginn.

Das Loch, das sich auftun wird, wo einst der Traditionsbau gestanden hat, wird mit Misch-Recycling verfüllt, damit die Fläche für Baustellenfahrzeuge befahrbar wird, die das Material für das Setzen der Spundwände anliefern.

In drei bis vier Wochen beginnen dann die Tiefbauarbeiten, die sich zwei Wochen hinziehen werden. Danach wird der Rohbau erstellt.

Bei allem muss das Wetter entsprechend mitspielen. ?Bei Temperaturen von minus zehn Grad kann man keinen Beton gießen?, nennt der Architekt ein Beispiel.

Realistisch betrachtet ist mit der Fertigstellung des Neubaus im Herbst nächsten Jahres zu rechnen. Die kommende Saison wird es demzufolge weder eine neue Gastronomie noch die Eröffnung der geplanten Geschäftseinheiten geben.

Aber der Anfang ist gemacht und wenn die alte Bastei als neues Dünenhaus (Bild unten) wieder aufersteht, kann man sich an einem neuen Highlight in der Scharbeutzer Fußgängerzone erfreuen.

 

 

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