Mit Spannung erwarteten am Sonntag, 6. Januar 2013, viele Besucher auf Karls Erlebnishof in Warnsdorf, wer mit seiner Kreation beim ersten Lebkuchen-Bauwettbewerb eine siebentägige Reise nach New York gewonnen hat.

 Um Punkt 15 Uhr erklang im extra für die Kunstwerke aufgebauten Zelt der Udo-Jürgens-Klassiker ?Ich war noch niemals in New York?.

 

Die Gespräche verstummten. Dann übernahm Erlebnishof-Mitarbeiterin Doris Sanfteil das Mikrofon und steigerte die Spannung noch ein wenig mehr.


Von Platz zehn arbeitete sie sich langsam zum Hauptgewinn vor. ?Ich bin selbst ganz aufgeregt?, gab sie zu, um dann bekannt zu geben: ?Gewonnen hat Julia Monroy aus Heiligenhafen.?

600 von insgesamt 3984 Stimmen waren für die Nummer 24, den Nachbau von Karls Erlebnishof, abgegeben worden, den die Siegerin zusammen mit ihrem Partner Kai Huckfeldt kreiert hatte.

 

?Wir waren wirklich noch nie in New York?, strahlten die beiden um die Wette, als sie ihren Reise-Gutschein als Belohnung für ihre dreiwöchige Arbeit in Empfang nahmen. Bei der anschließenden Versteigerung der zehn best bewerteten Bauwerke ersteigerten sie ihr Haus zusätzlich für 70 Euro.

Insgesamt kamen 190 Euro bei der Versteigerung zusammen. Den Betrag stockte Ulrike Dahl auf 400 Euro auf, der dem evangelischen Kindergarten in Niendorf zugute kommt. Der Lebkuchen-Nachbau des Erlebnishofes wird dort ebenfalls ein neues Zuhause finden.

Bei dem ersten Wettbewerb dieser Art konnten vom 1. November bis zum 24. Dezember 2012 große und kleine Künstler, als Einzelperson oder als Gruppe, ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen.

?Die Idee dazu ist entstanden, weil mein Bruder Robert und ich uns daran erinnerten, dass das Herstellen von Lebkuchenhäuschen mit unserer Oma Frieda für uns Kinder immer ein Höhepunkt zu Weihnachten war?, berichtet Ulrike Dahl, die den Erlebnishof in Warnsdorf leitet.

Der Erlebnishof in Rövershagen bei Rostock, den ihr Bruder Robert betreibt, ist zwar um ein vielfaches größer, aber in Warnsdorf kamen mit fast 70 Kunstwerken mehr als dreimal so viele zusammen wie in Rövershagen.

?Alle Teilnehmer, von der jüngsten Baumeisterin mit sieben Jahren bis zum ältesten mit 70 Jahren, hatten tolle Ideen und haben sie bis ins kleinste Details ausgearbeitet?, zeigt sich Ulrike Dahl immer noch begeistert. Darum soll der Lebkuchenwettbewerb in den kommenden Jahren ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit auf dem Erlebnishof werden, wobei es in Zukunft zwei Kategorien, für Kinder und Erwachsene, geben wird.



Karls Erlebnishof in Lebkuchenform erhielt beim ersten
Lebkuchen-Bau-Wettbewerb die meisten abgegebenen Stimmen.

 

 

 

 

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