Die Saison nimmt langsam Fahrt auf und wie in jedem Jahr werden „Bäderdienst“-Beamtinnen und Beamte in den traditionellen Badeorten an der Nord- und Ostsee die Polizeistationen vor Ort verstärken. Den Bäderdienst der Landespolizei in dieser Form gibt es bereits seit 1991.

Bis spätestens kurz vor Ostern werden insgesamt 105 Polizeibeamtinnen und -beamte bei 31 Dienststellen der Schutz- und Wasserschutzpolizei eintreffen. Mit 45 zusätzlichen Beamten erhalten die Dienststellen im Kreis Ostholstein das stärkste Kontingent.

Sie verteilen sich auf Grömitz (9 Beamtinnen und Beamte), Fehmarn (8), Timmendorfer Strand (7), Scharbeutz (6), Neustadt (5), Grube und Heiligenhafen (jeweils 4) und Oldenburg (2).

Die Verstärkung für die insgesamt 23 Dienststellen an der Ostsee und acht an der Nordsee kommt aus dem polizeilichen Einzeldienst aller Polizeidirektionen des Landes (Flensburg, Itzehoe, Kiel, Lübeck, Neumünster und Landespolizeiamt, Abteilung 4, Wasserschutzpolizei) sowie der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin.

Innenminister Andreas Breitner informierte sich am Montag, 10. März 2014, bei einem Besuch der Polizei-Zentralstation Neustadt über den Bäderdienst der Polizei.

Verkehrsunfälle, die alltägliche Straßenkriminalität, Ruhestörungen zivile Streitigkeiten und die öffentliche Sicherheit bei größeren Veranstaltungen beschäftigen die Bäderdienstbeamten insbesondere in den Sommermonaten am meisten.

Daneben zeigen die Polizisten Präsenz auf Straßen und Plätzen, am Strand und auf Campingplätzen. Außerdem sind sie Ansprechpartner für Urlauber und Einheimische. "Die Bäderdienstbeamten sind für die Arbeit der Polizei in den Touristenorten unverzichtbar", sagte Breitner.

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