Unter dem Motto „Einheitsbuddeln“ wurde im vergangenen Jahr anlässlich des Tages der Deutschen Einheit zum ersten Mal zu einer bundesweiten Baumpflanzaktion aufgerufen, die zur Tradition an diesem Tag werden soll. Die Gemeinde Timmendorfer Strand war auch in diesem Jahr dabei.

Bereits im vergangenen Jahr pflanzte die Gemeinde Timmendorfer Strand aus diesem Anlass im Niendorfer Neubaugebiet Blumenkoppel eine Buche.

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Timmendorfer Strand, Melanie Puschaddel-Freitag sagte damals, dass es nicht bei einem Baum bleiben solle. „Im nächsten Jahr wollen wir möglichst viele Bäume in unserer Gemeinde pflanzen“, regte sie an. Die Gemeinde rief gleichzeitig dazu auf, Baumpatenschaften zu übernehmen.

Der Fremdenverkehrsverein Niendorf griff die Idee auf. Es wurden 3000 Euro an Spenden gesammelt, für die als erstes vier Waldkiefern vor die Fischerhütten im Niendorfer Hafen gepflanzt werden konnten.

 

Mitarbeiter des Bauhofs beim fachgerechten Einpflanzen sowie Baumgutachter Nils Wenzlaff
und Meike Jeromin (Umweltsachbearbeiterin der Gemeinde Timmendorfer Strand)
beim Anbringen einer kleinen Hinweistafel, wer die Bäume gespendet hat.

 

Die Kiefern ersetzen die Kastanien, die entfernt werden mussten, weil sie von der Minimiermotte befallen und nicht mehr zu retten gewesen waren.

Weitere sechs Laubbäume werden noch folgen, die oberhalb der Festwiese eingesetzt werden. „Es ist für diese Bäume noch keine Pflanzzeit“, erläutert Nils Wenzlaff, der Baumgutachter der Gemeinde.

Die Pflanzaktion stellt einen Auftakt in die Baumpflanzsaison im Herbst und Frühjahr dar, in der die Gemeinde einige Nachpflanzungen plant.

Auf der Internetseite www.einheitsbuddeln.de wird die Idee „Einheitsbuddeln“ ausführlich beschrieben und wie sich jeder daran beteiligen kann.

Kurz zusammenfasst heißt es dort: „Die Idee beim Einheitsbuddeln? Stellen Sie sich vor, zum 3. Oktober würde jeder Mensch in Deutschland einen Baum pflanzen. 83 Millionen. Jedes Jahr. Ein neuer Wald. Von Nord nach Süd, von Ost bis West. Für das Klima. Und für Sie und Ihre Familien. Für unsere Zukunft.“

Wenn sich auch nicht gleich alle Bundesbürger*innen daran beteiligen, so ist jeder, der es tut und jeder einzelne Baum schon ein Fortschritt.

So hofft auch die Gemeindeverwaltung Timmendorfer Strand, dass die Baumpflanzungen weiter viele Nachahmer auf Privatgrundstücken im Gemeindegebiet finden.

Die Spender vom Fremdenverkehrsverein Andreas Müller (1. Vorsitzender, 2. v.r.) und Frank Theunissen (2. stellv. Vorsitzender, vorne links) griffen zusammen mit Melanie Puschaddel-Freitag (stellv. Bürgermeisterin der Gemeinde Timmendorfer Strand, vorne rechts) noch einmal zur Schaufel, um das Pflanzwerk mit ein wenig Resterde zu vollenden.  "Schaun 'mer mal", scheinen die  Bauhofmitarbeiter zu denken. Den Rahmen für die  Fertigstellung der Buddelaktion bilden (von links nach rechts)  Bürgervorsteherin Anja Evers, Baumgutachter Nils Wenzlaff, Meike Jeromin und Annika Hermann, die bei der Gemeinde ein FJÖ (freiwilliges ökonomisches Jahr) absolviert.

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