In der Mensa der Cesar-Klein-Schule in Ratekau (Preesterkoppel 2) kann am Samstag, 16.11.2019 und Sonntag, 17.11.2019, von 11 bis 18 Uhr, nach Herzenslust gespielt werden.

Der Eintritt kostet 2 Euro, in dem bereits ein Tombola-Los enthalten ist. Die Verlosung findet am Sonntagnachmittag um 16 Uhr statt. Das Los ist auch gleichzeitig der Eintritt für diejenigen, die am Samstag und Sonntag dabei sein wollen. Für eine Stärkung zwischendurch ist mit einem kulinarischen Angebot natürlich auch gesorgt.

Bild oben: Die Organisatoren der "Ersten Ratekauer Brettspiel-Tage" Romain Leroyer (links)  und Patrick Bohle vomTeam der der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde Ratekau.

„Über 100 unterschiedliche Gesellschaftsspiele für alle Altersgruppen haben wir dabei im Gepäck“, erläutert Organisator Romain Leroyer. Dazu gehören Spiele des Jahres, Duo-Spiele, Kooperativ- sowie Unlock Escape-Spiele und vieles mehr.

Ebenso gibt es Workshops mit dem legendären Zauberwürfel, im Speedstacking (dem schnellen Stapeln von Bechern), Dice Stacking (dem Stapeln von Würfeln in Bechern) und „modernem“ Yoyo.

Das Schöne dabei, man kann auch als Einzelperson die Spieletage besuchen. „Abgesehen davon, dass es auch Solo-Spiele gibt, finden sich immer Mitspieler“, weiß Romain Leroyer aus Erfahrung. Und man kann kommen, wann man möchte und jederzeit einsteigen.

Zusammen mit Carmen Behnke betreibt der ausgebildete Clown mit dem „Deichhaus“ in Lenste seit März 2018 nicht nur das erste Spielecafé in Ostholstein. Er hat darüber hinaus mit „Fehmarn spielt“ im Oktober 2019 bereits zum sechsten Mal das Spielefestival „Fehmarn spielt“ erfolgreich durchgeführt.

2000 Besucher sprechen dabei eine deutliche Sprache, dass es auch in Zeiten von Smartphone und Internet ein großes Interesse gibt an Spielen, die „mit der Hand gemacht“ werden.

Wer keine Lust hat, Spieleanleitungen zu lesen, dem helfen die ebenfalls anwesenden Spiele-Erklärer.

Romain Leroyer sieht in der Spielekultur viele Vorteile. „Durch diese gemeinsamen Aktivitäten wird der Familienzusammenhalt gefördert, ebenso wie das Sozialverhalten.“ Denn auch Verlieren will gelernt sein.

Dass dies auch als Gruppe geht, zeigen die sogenannten Escape-Spiele. „Hier müssen im Team Aufgaben gelöst werden und man gewinnt oder verliert gemeinsam“, so Leroyer. Man kennt Escape-Spiele, bei denen in einem realen Raum Rätsel gelöst werden müssen, um den Raum verlassen zu können. Brettspiele dieser Art sind dagegen unabhängig und können überall gespielt werden.

„Wir sprechen also nicht nur Familien an“, ergänzt Patrick Bohle, vom Team der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde Ratekau. Er entdeckte das Spielecafé in Lenste, als einmal eine Ferienpass-Aktion ausfiel und kam so auf die Idee, die ersten Brettspiel-Tage nach Ratekau zu holen.

Sowohl Patick Bohle als auch Romain Leroyer sind zuversichtlich, dass sich dieses Angebot ebenso wie auf Fehmarn zu einem stets wiederkehrenden Termin entwickelt.

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