Beim Ratekauer Neujahrsempfang am Sonntag, 12. Januar 2020, gab Thomas Keller offiziell bekannt, dass er bei der Bürgermeister-Wahl am 15. März 2020 für eine dritte Amtszeit kandidieren wird und erhielt dafür anhaltenden Applaus.

„Auch die kommenden Jahre werden - wie auch die letzten Jahre - von großen Aufgaben und Herausforderungen geprägt sein“, sagte er und ergänzte: “Es ist mein Wunsch, diese weiterhin zum Wohle unserer Gemeinde engagiert mitzugestalten sowie meine Kenntnisse und meine langjährige Erfahrung einzubringen.“


„Damit ist das Geheimnis gelüftet“, wandte er sich an die Bürgervorsteherin Gabi Spiller, die ihn zu Beginn der Veranstaltung in ihrer Rede darauf angesprochen hatte und dankte ihr für die netten Worte, die sie für ein Weitermachen gefunden hatte.

In der Tat seien es natürlich die Projekte und das Gefühl, gestalten zu können. „Es sind aber auch, und das gilt im besonderen Maße für unsere Gemeinde, die guten Rahmenbedingungen, die dafür sprechen, weiterzumachen.“

Besonders freue ihn, dass, wie schon bei seiner Wiederwahl 2014, erneut alle Fraktionen und die Wählergemeinschaft erklärt haben, ihn zu unterstützen.

Thomas Keller hob besonders die Punkte Vertrauen, Offenheit, Freundlichkeit und Zusammenarbeit hervor, die sich über den Gesamtbereich der Gemeinde erstrecken, wozu außer der Politik in ihrer Gesamtheit auch die Vereine und Organisationen gehören, die sich engagieren.

 
Bild: Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller bei der Bekanntgabe seiner erneuten Kandidatur. © lübecker-bucht-regional


„Meiner Verwaltung wird ebenfalls großes Vertrauen entgegengebracht“, sagte Thomas Keller und ging weiter ins Detail mit den Worten: „Hinter mir steht eine tolle Mannschaft. Es ist ein sehr kompetentes Team, das engagiert ist, aus meiner Sicht auch freundlich und sich stets zügig um die Belange der Bürgerinnen und Bürger kümmert, sich einbringt und dabei überhaupt nicht auf die Uhrzeit schaut. Im Alltagsgeschäft und vor allen Dingen bei schwierigen Aufgaben pflegen wir ein gutes Betriebsklima und haben auch Spaß dabei.“

Mit einem Augenzwinkern blickte erauf eine Frage zurück, die bei seiner ersten Kandidatur 2007 eine Rolle spielte: „Ist der nicht eigentlich zu jung für die Aufgabe?“

Er war damals 36 Jahre alt und seine Gegenkandidaten alle etwas älter, ebenso wie seine Vorgänger, was wohl zu der zweiten Frage führte: „Kann der das denn überhaupt schon?“

Ob die Gäste fänden, dass er das (inzwischen) kann … diese Frage, so Thomas Keller, könne er zwar nicht beantworten, bei einer Sache sei er aber sicher, nämlich, dass er nicht mehr zu jung dafür sei. Mittlerweile trüge er ja auch schon eine Brille auf seiner Nase. „Das ist also ausgeräumt“, schmunzelte der Bürgermeister.

Abschließend bedankte Thomas Keller sich bei allen, die ihn in den letzten Jahren bei seiner Arbeit für die Gemeinde unterstützt und begleitet haben. „Gemeinsam wurde viel erreicht“, fasste er zusammen und hob im Anschluss noch einmal besonders die Ehrenamtlichen hervor.

„Das ist manchmal schon unglaublich, wie viele Stunden ehrenamtlicher Freizeit eingebracht werden für die Gemeinschaft. Uneigennützig und vor allen Dingen, ohne dass man dafür finanziell entlohnt wird. Das ist ganz, ganz toll, davon lebt die Gemeinschaft und Sie alle haben mit Ihrem Einsatz die Gemeinschaft bereichert.“ Das Publikum spendete dafür viel zustimmenden Beifall.

Thomas Keller schloss mit einem Zitat von Woody Allen: „Alles in allem wird deutlich, dass die Zukunft große Chancen bereit hält. Sie enthält aber auch Fallstricke. Der Trick ist, den Fallstricken aus dem Weg zu gehen, die Chancen zu ergreifen und bis sechs Uhr wieder Zuhause zu sein.“

So sehr ihm sicher viele Anwesende gewünscht haben mögen, dass er das „Sechs-Uhr-Ziel“ schafft, dürfte ebenso klar sein, dass das bei seinem Arbeitspensum nicht einfach werden wird.

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