Die Scharbeutzer Rennradler (v.l.n.r.) Torsten Stöppke aus Bad Schwartau, Torsten Rösner aus Pansdorf, Sven Rudat aus Rohlsdorf, Christoph Kremerskothen und Peter Kortz aus Klingberg radeln natürlich schon von zu Hause zum Sonntags-Treffpunkt gegenüber vom „Bayside-Hotel“ und freuen sich über jeden neuen MitfahrerImmer sonntags um 9 Uhr treffen sich in Scharbeutz gegenüber dem Bayside-Hotel Hobby-Rennradfahrer zu einer Tour in die nähere Umgebung. Die Zahl der Mitfahrer der „jungen Männer im fortgeschrittenen Alter“, wie sie sich selbst scherzhaft nennen, ist unterschiedlich. „Mal sind wir nur eine kleine Gruppe, manchmal sind es auch zehn oder mehr Mitfahrer“, erzählt Peter Kortz.

„Wir sind kein reiner Männertreff“, ergänzt er und dass jeder einfach mitfahren kann - unabhängig vom Alter, ob Mann oder Frau, Einheimischer oder Urlauber. Man muss auch nicht an jedem Sonntag dabei sein, eben stets so, wie es individuell passt. So können auch Urlauber gerne mitradeln, die sich in der Region nicht so gut auskennen und Anschluss suchen.

Vorrangig geht es um den lockeren Spaß am Fahren. „Ein bisschen Kondition wäre dafür allerdings schon ganz gut“, schmunzelt Peter Kortz. Die Touren dauern um die drei Stunden, wobei an die 90 Kilometer zurückgelegt werden und die Durchschnittsgeschwindigkeit bei knapp unter 30 Stundenkilometern liegt.

Streckenverlauf und Umfang werden je nach Witterung spontan festgelegt. „Wir fahren kein spezielles Trainingsprogramm, sondern einigermaßen kontinuierlich auf zumeist wenig befahrenen, rennradgeeigneten Strecken“, so Peter Kortz. Häufig bewegen sich die Rennradler dabei auf der Fahrbahn. „Sehr viele Radwege entsprechen nicht oder nur bedingt gesetzlichen Vorschriften und bergen Gefahren, die für Gelegenheits- oder Freizeitfahrer nicht offensichtlich sind“, erläutert Peter Kortz.

Wenn die Rennradfahrer auf der Straße fahren, wünschen sie sich ein friedliches Miteinander mit den Autofahrern.Das Ausweichen auf die normalen Fahrbahnen würde von manchen Autofahrern missverstanden, die meinen, die vermeintliche Ordnungswidrigkeit auf ihre Art ahnden zu müssen.

„Dann werden wir angehupt, abgedrängt, geschnitten oder ganz knapp überholt“, schildert Peter Kortz einige der nicht ganz ungefährlichen und unnötigen Situationen. Auch wenn es sich zum Glück um Ausnahmen handelt, appelliert er generell an Verständnis und Rücksichtnahme und reichlichen Seitenabstand beim Überholen.

Die Tour am vergangenen Sonntag im südlichen Bungsbergbereich über Lensahn, Schönwalde, Eutin und Süsel verlief ohne Zwischenfälle. „Trotz Wind und hügeliger Strecke konnten wir teilweise an die 50 Stundenkilometer fahren, sodass wir unsere übliche Durchschnittsgeschwindigkeit erreichten“, resümiert Peter Kortz. Beim Auf und Ab der Strecke wurden außerdem rund 700 Höhenmeter erklommen.

Wer nun Lust bekommen hat, einfach einmal mitzufahren, kann sich der Gruppe jederzeit anschließen. „Außer bei starkem Regen sind wir immer an unserem Treffpunkt zu finden und bei den Fahrten nehmen wir stets auf diejenigen Rücksicht, die noch nicht ganz so schnell unterwegs sind“, versprechen die Rennradler.

Diese Internetseite benutzt Cookies. Um diese Internetseite nutzen zu können, müssen Sie diese Nutzung genehmigen. Weitere Informationen finden Sie in unser Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.

EU Cookie Directive Module Information