„Ich hoffe, dass ihr eure Bäume nicht vergesst“, gab Dietmar Krieger von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) in Eutin den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4a der Scharbeutzer Ostseegrundschule mit auf den Weg, die am Donnerstag, 9. Oktober 2014, beim Einpflanzen von zwei Traubeneichen auf dem Spielplatzes am Redderkrog tatkräftig mithalfen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Ostseegrundschule Scharbeutz pflanzten mit ihrer Klassenlehrerin Susan Berk (hinten links) und Dietmar Krieger (hinten rechs) von der Unteren Naturschutzbehörde zwei Traubeneichen auf dem Spielplatz am Redderkrog. Die Traubeneiche ist der Baum des Jahres 2014, den die Schülerinnen und Schüler beim Walderlebnistag geschenkt bekommen haben, wie alle Klassen, die daran teilgenommen hatten.

Angeleitet wurden die Kinder bei ihrer Arbeit mit Hacke und Spaten von Markus Wiegand, dem Baumkontrolleur der Gemeinde Scharbeutz. „Auf dem Spielplatz mussten zwei Bäume gefällt werden, und die Traubeneichen sind der Ersatz dafür“, erläuterte er.

Bis die Bäumchen ausgewachsen sind, werden einige Jahre ins Land gehen. „In zehn oder 15 Jahren kommt ihr vielleicht mit euren eigenen Kindern hierher und könnt sagen, dass ihr diese Bäume gepflanzt habt“, blickte Dietmar Krieger in die Zukunft. Bis dahin fände er schön, wenn die Schülerinnen und Schüler die Neuanpflanzungen ab und zu besuchen würden.

Beim Einpflanzen der noch kleinen Traubeneichen stand Markus Wiegand von der Gemeinde Scharbeutz den Schülerinnen und Schülern als Fachmann zur Seite. „Im Sommer, wenn es sehr heiß ist, ist das besonders wichtig“, führte er weiter aus. Zwar würden die Bäume von der Gemeinde bewässert, aber gerade die jungen Bäume brauchten mehr Wasser, damit sie ordentlich Wurzeln bilden können.

„In unserer Gemeinde gibt es über 7000 große Bäume“, erfuhren die Schüler von Bianca Pöhls vom Umweltamt der Gemeinde und Dietmar Krieger ergänzte: „Leider gehen nicht alle Menschen pfleglich damit um.“ Dabei zeigte er bei einem Baum auf dem Spielplatz, an dem jemand offensichtlich kurzerhand einen Ast abgesägt hatte. In der Gemeinde ist außerdem immer wieder Baumfrevel zu beklagen, bei dem Bäume einfach abgehackt werden, um beispielsweise einen unverbauten Blick auf die Ostsee zu haben.

Die Schülerinnen und Schüler der 4a werden durch diese Pflanzaktion aber in Zukunft wohl eine ganze besondere Beziehung zu „ihren“ Bäumen haben und da der Spielplatz ganz in der Nähe der Schule liegt, sicher immer wieder einmal nachsehen, wie sie sich entwickeln.

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