Seit Jahresbeginn erfolgt die Stromversorgung der Gemeinden Scharbeutz und Timmendorfer Strand durch die neu gegründeten Netzgesellschaften „Scharbeutzer Energie- und Netzgesellschaft“ (SENG) und „Energieversorgung Timmendorfer Strand“ (EVT).

Damit ändert sich für die Endverbraucher allerdings nichts, da lediglich ein Wechsel des Strom-Netz-Anbieters erfolgt ist, der das jeweilige Netz an die Strom-Lieferanten vermietet, die jeder Verbraucher nach wie vor individuell wählen kann. Die Stromnetze hat die RWE Deutschland von der Schleswig-Holstein Netz übernommen.

Mit dem Betrieb beauftragte RWE seine hundertprozentige Tocher, die Westnetz AG. Am Mittwoch, 28. Januar 2015, wurde dazu in Scharbeutz am Bürgerhaus ein neuer Technikstandort offiziell eröffnet.

Gruppenbild der offiziellen Vertreter bei der Eröffnung des Technikstandortes (v.r.n.l.) Peter Nelle, Bürgervorsteher Scharbeutz, Dietmar Schindowski, Kommunalbetreuer und Geschäftsführer der neuen Netzgesellschaften der Gemeinden Scharbeutz und Timmendorfer Strand, Volker Owerien, Bürgermeister Gemeinde Scharbeutz, Dr. Lothar Oelert, RWE Deutschland; Andreas Müller, zweiter stellv. Bürgermeister Gemeinde Timmendorfer Strand; Dr. Stefan Küppers, Geschäftsführer Westnetz GmbH; Walter Roppes, Westnetz GmbH, Leiter Region Weser-Ems-Ostholstein, sowie die Monteure des Scharbeutzer Technikstandortes: Arno Schmiedt, Lars Göbels, Ralf Babbe und Michael Eckmann,Vier Mitarbeiter sorgen dort rund um die Uhr für einen reibungslosen Betrieb des Stromnetzes. Außerdem werden von dort aus Planungen und Bau der Stromleitungen koordiniert.

Die Gemeinden sehen wirtschaftliche und planerische Vorteile in der Gründung der eigenen Vertriebsgesellschaften. Es geht dabei beispielsweise um die Höhe der Konzessionsabgaben bzw. des Kommunalrabattes sowie die heute und zukünftig zu erwartenden Nutzungsentgelte, die von den Stromlieferanten zu zahlen sind.

Ebenso fließen die Einnahmen der Gewerbesteuer nun direkt in die jeweiligen Haushalte, da die Standorte der Netzgesellschaften sich in den Gemeinden befinden.

Darüber hinaus verspricht man sich durch die direkte Kommunikation vor Ort, zu denen neben der Präsenz von Dietmar Schindowski als Kommunalbetreuer auch die Energiebeiräte in beiden Gemeinden gehören, mehr Mitspracherecht bei der Planung von Stromanlagen. In Timmendorfer Strand erfolgte so die Abstimmung, dass eine Überlandleitung, die ein neues Baugebiet in Hemmelsdorf bisher überirdisch durchquerte, nun unterirdisch verlegt wird.

 

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