Die aktuellen Veränderungen durch Anpassungen und/oder Ergänzungen der Verordnungen des Landes Schleswig-Holstein und der Allgemeinverfügungen des Kreises Ostholstein, hat die Scharbeutzer Bürgermeisterin Bettina Schäfer zum Anlass genommen, sich mit sehr persönlichen Worten erneut an Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste zu wenden.

Als erstes gilt ihr Dank allen, die sich vorbildlich verhalten und denjenigen, die sich tagtäglich in unterschiedlichen Bereichen für die Gemeinschaft einsetzen.

Zur größten Veränderung - der Öffnung von Einzelhandelsgeschäften – appelliert sie: „Unsere Händler und Firmen vor Ort … brauchen uns jetzt. Kaufen Sie lokal!“

Außerdem können sich Leseratten freuen, dass die Bücherei im Bürgerhaus wieder im „Normalbetrieb“ und zu den bekannten Zeiten geöffnet ist. Lediglich der Zugang kann momentan nur über den Eingang am Rundbau erfolgen.

Geschlossen bleibt dagegen weiterhin das Rathaus. Zunächst bis zum 3. Mai 2020 sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur in wichtigen Ausnahmefällen nach vereinbarten Terminen, ansonsten aber per Post, Telefon und per E-Mail erreichbar sind.

Weiterhin geschlossen bleiben auch übrige öffentliche und touristische Einrichtungen, wozu auch Spiel- und Sportplätze gehören.

An den Stränden sind keine Strandkörbe oder Liegen erlaubt und es herrscht nach wie vor Grillverbot. „Die Gefahr eines Flächenbrandes ist einfach zu groß“, so Bettina Schäfer, die damit auch ganz gezielt einmal mehr die Raucher anspricht: „Gehen Sie bitte sicher, dass Ihre Zigarette wirklich aus ist und im Ascher landet, wo sie ohnehin hingehört.“

Bereits am vergangenen Wochenende wies Bettina Schäfer in einer Veröffentlichung auf der Gemeindeseite www.gemeinde-scharbeutz.de darauf hin, dass die Regelungen zu den „touristischen Reisen und Besuchen“ weiterhin, d. h. zunächst ebenfalls bis zum 3. Mai 2020, Bestand haben.

Bis zum 3. Mai 2020 gilt auch die Verlängerung des „Winter-Lärmschutzes“. Die Vorgaben zum Lärmschutz sind in einem Flyer der Gemeinde zusammengefasst.

Vermehrt sind anscheinend auch Anfragen eingegangen, ob Seegras vom Strand für den Garten abgeholt werden kann. Dazu die Bürgermeisterin: „Dem steht nichts entgegen. Wahrscheinlich selbstverständlich, aber besser doch gesagt, darf der Strand auch nicht zu diesem Zweck befahren werden.“

Das aktuellen Informationen von Bettina Schäfer enden mit den Worten: „Die Öffnung der Läden ist für uns alle ein positives Zeichen und ein Stück Normalität, die uns allen gut tut. Deshalb ist es auch für die nächsten Lockerungen so wichtig, dass wir genau so verantwortungsvoll weiter handeln. Gemeinsam mit Respekt und Abstand schaffen wir das, damit auch hoffentlich bald die Spielplätze für unsere Kleinsten, die Schulen, die Restaurants, Hotels und Gastronomie wieder öffnen können und unsere Gäste wieder zu uns dürfen.“

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