Die nächste Bürgermeisterwahl findet in Timmendorfer Strand am 22. April 2018 statt. Offiziell hat sich dafür als erster neuer und parteiunabhängiger Bewerber der Aachener Regierungsamtsinspektor Robert Wagner vorgestellt.

Zunächst in einem Pressegespräch Anfang Januar, das ein breites Medienecho fand. Einige der Veröffentlichungen sowie darüber hinaus Wissenswertes über die Person Robert Wagner selbst, seinen Werdegang und seine Vorstellungen für Timmendorfer Strand kann man auf seiner inzwischen freigeschalteten Internetseite www.robert-wagner.org nachlesen.

„Schon jetzt möchte ich als Bürgermeisterkandidat für Sie ansprechbar und erlebbar sein!“ steht dort beispielsweise und das setzt Robert Wagner konsequent in die Tat um.

Vielleicht bringt Robert Wagner der Wunschfisch vor dem Rathaus etwas Glück bei seiner Kandidatur zum Bürgermeister von Timmendorfer Strand.Vielleicht bringt Robert Wagner der Wunschfisch vor dem Rathaus etwas Glück bei seiner Kandidatur zum Bürgermeister von Timmendorfer Strand.

 

So war er nicht nur schon mehrfach im Ort präsent - wie unter anderem auf dem Neujahrsempfang -, sondern am vergangenen Wochenende, vom 2. bis 4. Februar, im Rahmen seiner eignen Bürgersprechstunden.

Am Freitag konnte man ihn in der Niendorfer Kurapotheke und in der Timmendorfer Kurpassage treffen sowie am Samstagvormittag bei famila und am Sonntagmorgen bei der Bäckerei Brede am Timmendorfer Bahnhof.

Bilder von diesen und anderen Besuchen in der Gemeinde sind ebenfalls auf seiner Internetseite anzusehen.

„Ich bin auf große positive Resonaz gestoßen“, fasste er die vergangenen Tage zusammen. Seine Anwesenheit in Timmendorfer Strand nutzten außerdem die Parteien und Wählergemeinschaften (CDU, WUB, FDP und Neue Perspektive) sowie die Aktivgruppe, um deutlich zu machen, dass sie Robert Wagner unterstützen, also keinen eigenen Kandidaten in Rennen schicken werden. Das haben zwar auch die Timmendorfer Grünen nicht vor, die hinsichtlich der Vielfalt bei der Wahl seiner Bewerbung insofern positiv gegenüberstehen. Die SPD schickt Amtsinhaberin Hatice Kara erneut ins Rennen.

Viele Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme

Um sich seiner Bewerbung ausreichend widmen zu können, hat Robert Wagner von Februar bis April bei seinem derzeitigen Arbeitgeber einen Antrag auf Teilzeitarbeit gestellt und inzwischen auch eine Wohnung in Timmendorfer Strand angemietet.

Darüber hinaus fordert er auf seiner Internetseite dazu auf mit ihm Kontakt aufzunehmen „für Anregungen oder Fragen zum Thema: Am 22.04.2018 Robert Wagner wählen, weil das ‚Wir‘ zählt!“.

Unter dem Stichwort „Dialog & Ideenwerkstatt“ hat man zusätzlich die Möglichkeit, Themen zu ausgewählten Oberbegriffen anzukreuzen und unter „Termine“ ist eingetragen (und wird kontinuierlich ergänzt), wo Robert Wagner persönlich anwesend sein wird.

Konkrete Inhalte zu seinem Wahlprogramm selbst sind zurzeit in der Bearbeitung, sollen aber im Laufe des Februars abgeschlossen sein. Um nichts zu verpassen, kann man sich als Newsletter-Abonnent eintragen lassen.

Parteiunabhängigkeit spielt eine große Rollen

Bis zum 26. Februar läuft die Frist für die Kandidaten, die sich für das Amt bewerben wollen. Wie bei allen anderen sind dafür 95 Unterstützer-Stimmen notwendig. Robert Wagner betont, dass er dabei Wert auf Stimmen aus der Bevölkerung legt.

„Bei meiner Kandidatur auf Sylt 2014 habe ich die Erfahrung gemacht, dass den Menschen ein parteiunabhängiger Kandidat wichtig ist“, bringt er seine diesbezüglichen Erfahrungen auf den Punkt.

Das sei auch ein Grund gewesen, aus der FDP in Nordrhein-Westfalen wieder auszutreten, bei der er bis 2011 politisch aktiv war. Aber das allein sei für ihn nicht ausschlaggebend gewesen, sondern viel mehr, dass er sich in den Zielen der Partei nicht mehr hundertprozentig wiedergefunden habe.

Wer im Internet stöbert, wird zur bzw. nach der Sylt-Wahl eine Aussage von Robert Wagner finden, dass er „beim nächsten Mal auf Sylt“ wieder antreten würde. Aber das ist einige Jahre her und inzwischen sagt Robert Wagner: „Ich möchte in Timmendorfer Strand gewinnen und falls es wider Erwarten nichts werden sollte, werde ich mich nicht wieder woanders bewerben.“ Und schmunzelnd setzt er hinzu: „Ich bin kein Bürgermeister-Hopper.“

Robert Wagner ist allerdings zuversichtlich, dass sein Motto: „Verwalten und gestalten, intuitiv, kreativ und an Menschen interessiert“, die Wählerinnen und Wähler überzeugen wird.

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