Wie alle Bürgermeister-Kandidaten in Timmendorfer Strand ist auch Sven Kockel vor Ort unterwegs.

Am Samstag, 10. Februar 2018, suchte er den Kontakt zur Bevölkerung bei Café Junge im famila-Einkaufszentrum. Seinen Gesprächspartnern dankte er für ihre Aufmerksamkeit mit Kaffee und Kuchen.

Warum man ihm seine Stimme bei der Wahl am 22. April 2018 geben soll, hat er auf einem Flyer zusammengefasst, den er verteilte. „Ich bin mir der großen Verantwortung als Bürgermeister für ganz Timmendorfer Strand bewusst. Vieles ist gut, doch einiges muss besser werden“, ist dort unter anderem zu lesen.

Seine Vorstellungen für den Ort, nach seinen eigenen Worten als „ein Timmendorfer für Timmendorfer Strand“, sein Wahlprogramm, was seiner Ansicht nach „ein Bürgermeister tun muss“ und seine Einschätzung zur Amtsinhaberin Hatice Kara sowie Mitbewerber Robert Wagner und vieles mehr ist auf seiner Internetseite www.tdf-strand-buergermeister.de

Friedrich Behn (links) u nd Thorsten Sick (rechts) wollen Sven Kockel (Mitte) bei seiner Kandidatur bei der Bürgermeister-Wahl in Timmendorfer Strand unterstützen.

Bild links: Friedrich Behn (links) u nd Thorsten Sick (rechts) wollen Sven Kockel (Mitte) bei seiner Kandidatur bei der Bürgermeister-Wahl in Timmendorfer Strand unterstützen.

 

„Ich bin ohne Parteibuch und mit viel Ortsverständnis und Zuversicht in den Wahlkampf zur Bürgermeiserwahl 2018 gestartet“, sagt Sven Kockel. Wahre Unabhängigkeit bedeute für ihn, „dass man nicht Parteien und Interessensverbände für sich die Werbetrommel rühren lässt“.

Diese Unterstützer würden eines Tages auch Dank und Anerkennung für ihren Einsatz erwarten. „Das sehe ich nicht unproblematisch“, so Kockel.

Zudem kenne er den Ort wie kein anderer Kandidat, da er vor 42 Jahren an der Ostsee zunächst im Urlaub laufen lernte, bevor er später mit seinen Eltern und der Großmutter 1983 ganz nach Timmendorfer Strand zog, wo er bis zum Abitur die örtlichen Schulen besucht hat.

„Selbst für das Studium und den anschließenden juristischen Staatsdienst, das Referendariat, verließ ich selten länger als tageweise meine Heimat, in der ich fortwährend neben dem Studium auch vielfältig wirtschaftlich tätig war“, berichtet Sven Kockel.

So sei er viele Jahre unter anderem Pächter eines Strandpavillons gewesen und habe als Gästeführer bei Rundfahrten mit dem Elektrobus „Timmi“ vielen Menschen die Geschichte seiner Heimat und deren Sehenswürdigkeiten erklärt.

„Tourismus ist für mich seit Kindertagen Bestandteil meines Lebens“, sagt er, denn „ohne diesen wäre die Familie damals nicht hier gelandet und der Vater hätte diese Gegend nicht kaufmännisch interessant gefunden“.

Allerdings verträte er die Auffassung, dass das Maß an touristischer Nutzung sein Maximum erreicht habe. „Statt dessen sollten die Marktteilnehmer die bestehenden Kapazitäten besser nutzen“, ist seine Meinung und dass eine Spezialisierung auf Aktiv-, Wellness- Sport- oder Seniorenurlaube beispielsweise ganzjährig ein beachtliches Gästeniveau liefern könnte.

Natürlich ist das Thema „Wohnen in Timmendorfer Strand“ auch ein Kockel-Thema. So tritt er für eine deutliche Erhöhung der Zweitwohnungssteuer und den Ankauf von Grundstücken ein und würde sich für die zukünftige Vergabe von Grundstücken auf Erbpachtbasis stark machen.

Darüber hinaus seien weitere Zweitwohnungen zukünftig ebenso zu verhindern, wie zusätzliche Ferienwohnungen. „Dazu kann man sich nach meiner Ansicht als Anwalt vieler verwaltungstechnischer Planungswerkzeuge bedienen“, ist er überzeugt. Niemand wolle bestehende Betriebe in diesem wichtigen Marktsegment schwächen, allerdings sollten sie auch nicht über Gebühr weiter gestärkt werden.

„Vielleicht kann sich Timmendorfer Strand ja auch eines Tages als Ort für Ideenfabrik, Fortschritt und Kompetenz hervor tun und nicht nur als Ausbildungsstätte für Diener im Gast- und Gastronomiegewerbe“, sinniert Seven Kockel über die zukünftige Ausrichtung des Ostseebades.

Bis zur Wahl hat er sich noch an die 1000 Hausbesuche und viele Gesprächsrunden vorgenommen, bei denen er den Wählerinnen und Wählern seine Vorstellungen nahebringen möchte. Außerdem kann man ihn jederzeit über seine Internetseite kontaktieren, um Fragen an ihn zu richten.

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