Die Bürgerinitiative Pönitzer Seenplatte (BIPS) und der Dorfvorstand Klingberg hatten am Dienstag, 4. Februar 2014, zu einer Veranstaltung „Planfeststellungsverfahren Tunnel (FFBQ)“ ins Haus des Gastes in Klingberg eingeladen.

Das Interesse war groß. An die 100 Personen aus Klingberg und Umgebung kamen, um von Bernhard Markmann von der Bürgerinitiative „Holstein ohne Beltquerung“ aus Sierksdorf über die aktuelle Lage informiert zu werden.

Im Vordergrund stand die zu erwartende Lärmbelästigung für die Ortschaften, die nach Meinung der Veranstalter wirtschaftliche Unsinnigkeit des Projektes und das kommende Planfeststellungsverfahren.

„In der Diskussion wurde wieder einmal deutlich dass nur wir Ostholsteiner Bürger selbst dieses Projekt stoppen können, indem wir jetzt unsere rechtlichen Möglichkeiten nutzen“, berichtet Bärbel Jung-Hesse.

Alle betroffenen BürgerINNen seien daher aufgerufen, ihre Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren vorzubringen, das nach Abschluss des laufenden Raumordnungsverfahrens voraussichtlich Ende März 2014 beginnt.

Die Einreichungsfrist beträgt nur vier Wochen. Die BIPS wird dazu wieder Argumentationshilfen zur Verfügung stellen.

Die Sprecherin der BIPS, Hildegard Holling, wies darauf hin, dass eine Klage gegen das Projekt nur möglich sein wird, wenn die Möglichkeit der Einwendungen im Planfestellungsverfahren genutzt werden und dass die Klage nur über Spenden der BürgerInnen zu finanzieren sei.

Weitere Informationen können bei Bärbel Jung-Hesse unter der E-Mail-Adresse bjunghesse@aol.com angefordert werden.

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