Zu den heiß diskutierten Trassenvarianten im Zuge der Festen Fehmarnbelt-Querung hat der Fahrgastverband PRO BAHN einen Vorschlag gemacht.

Nur unwesentlich teurer als die bisher geplanten Projekte soll sie sein und "die Aus- und Neubaustrecke verläuft weitgehend abseits geschlossener Bebauung durch freies Gelände, so dass wesentlich weniger Menschen von Lärm- und Erschütterungsemissionen als bei den bisher untersuchten Trassenvarianten betroffen sein werden", heißt es in der Pressemitteilung.

Die Pressemitteilung im kompletten Wortlaut ist hier nachzulesen.

Aus Anlass der geplanten gemeinschaftlichen Demonstration einiger Bürgerinitiativen am Montag, 15.04.2013, in Lübeck, hat sich Ministerpräsident Torsten Albig schriftlich an die Organisatorin, Kerstin Fischer, von der Ratekauer BI „Ratekau wehrt sich …“ gewandt.

Dieses Schreiben sorgte für einigen Aufruhr und wurde in den Medien in Auszügen wiedergegeben. Das vollständige Schreiben des Ministerpräsidenten ist daher hier im ungekürzten Wortlaut nachzulesen.

Wie schon in Scharbeutz Ende März veranstalten die Bürgerinitiativen gegen die Feste Fehmarnbelt-Querung und/oder die Schienen-Hinterlandanbindung erneut eine gemeinsame Protestaktion.

Anlass ist die Veranstaltung „Chancen und Risiken der FFBQ“ der IHK zu Lübeck am Montag, 15. April 2013, auf der Ministerpräsident Torsten Albig als Hauptredner sprechen wird.

Alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus Ostholstein und Lübeck werden aufgerufen, sich an einer Schweige-Demonstration zu beteiligen, die um 17 Uhr vor dem Hotel Atlantic in der Schmiedestasse, stattfinden soll.

„Wir werden nicht laut, wir werden eindrucksvoll sein“, heißt es in dem Aufruf. Durch dunkle Kleidung und eine einzelne weiße Blume wollen die Teilnehmer symbolisieren, dass der Kreis Ostholstein zu Grabe getragen wird, wenn die Pläne verwirklicht werden.

FFBQ Scharbeutz Demo 24.03.2013Bevor die Frist zur öffentlichen Beteiligung am Raumordnungsverfahren (ROV) am 25. März 2013 endete, machten die Gegner der geplanten Schienen-Hinterlandanbindung mit einer großen Demonstration am Sonntag, 24. März 2013, noch einmal auf sich aufmerksam.

Rund 700 Teilnehmer hatten sich dazu auf dem Seebrückenvorplatz in Scharbeutz bei strahlendem Sonnenschein, aber eisigen Temperaturen eingefunden, um noch einmal zum Abschluss des ROV, die Betroffenheiten ihrer Orte, Gemeinden und Betriebe zu äußern und festzustellen, dass es keine raumverträgliche Trasse in Ostholstein gibt.

Aufgerufen und zusammengeschlossen zu dieser Veranstaltungen hatten sich die Bürgerinitiativen entlang der Vogelfluglinie. Ebenfalls dabei waren die Bürgermeister aus Altenkrempe, Fehmarn, Großenbrode, Ratekau, Scharbeutz und Sierksdorf sowie Vertreter des Bauernverbandes, des Naturschutzbundes und der Landeigentümer.


Eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Kein Güterbahnverkehr durch die Badeorte der Lübecker Bucht“

Erstmalig werden alle Bürgerinitiativen entlang der Vogelfluglinie eine gemeinsame Demonstration gegen die Auswirkungen des Großprojekts der geplanten Festen Fehmarnbelt-Querung veranstalten. Treffpunkt ist der Seebrückenvorplatz in Scharbeutz, am Sonntag, 24.März 2013, von 11 bis ca. 13 Uhr.

Zu dieser Großkundgebung haben sich die Bürgerinitiativen aus Lübeck, Sereetz, Bad Schwartau, Ratekau, Timmendorfer Strand, Haffkrug/Scharbeutz, Klingberg, Sierksdorf/Roge, Altenkrempe, Lensahn, Neukirchen, Großenbrode und Fehmarn zusammengefunden.

Eingeladen sind außerdem die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, Naturschutzverbände und betroffene Betriebe.

Bisher sind nur ein paar hundert Einsprüche zum Raumordnungsverfahren (ROV) bei den Gemeinden Scharbeutz, Timmendorfer Strand  und Sierksdorf eingegangen. Daher ruft Udo Hahn von der Bürgerinitiative „Kein Güterbahnverkehr durch die Küstenorte“ noch einmal dringend auf, sich am ROV zu beteiligen:

„Um sich gegen das Vorhaben der Bahn, den Güterbahnverkehr über die bisherige Bestandstrasse abzuwickeln, zur Wehr zu setzen, ist es unbedingt erforderlich, dass mit großer Beteiligung der betroffenen Bürger Einsprüche oder Einwände gegen dieses Vorhaben der Bahn bei der Landesplanungsbehörde in Kiel vorgebracht werden“, appelliert Udo Hahn. Die Frist dazu läuft am Montag, 25.März 2013 ab und ist nicht verlängerbar.

Für die Bürger, die bisher noch keine Zeit hatten, ihre Einwände schriftlich zu verfassen, hat er  einen Musterbrief angefertigt, der an den gelb hinterlegten Stellen individuell abgeändert werden kann. Der Brief kann außerdem mit weiteren persönlichen Betroffenheiten ergänzt werden.

Als Anregung für weitere Einspruchsmöglichkeiten hat er außerdem ein Fülle von unterschiedlichen Textvorschlägen erarbeitet, die in den Musterbrief einfügt werden können.

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