Die Vollversammlung der IHK zu Lübeck hat sich in ihrer Sitzung am Dienstag, 5. März 2013, deutlich zu zwei großen Wirtschaftsprojekten der HanseBelt Region positioniert.

Das Parlament der Wirtschaft diskutierte außer der Erweiterung des Unternehmens Dodenhof am Standort Kaltenkirchen den geplanten den Sachstand zum Raumordnungsverfahren (ROV) „Schienenhinterlandanbindung der Festen Fehmarnbelt-Querung“.

Ein Leserbrief von Regine Kasch, Timmendorfer Strand:

Sind die Bürger richtig aufgeklärt? Ist Ihnen klar, warum sie jetzt Stellung nehmen sollten? Ist ihnen klar, welche Belange sie in den späteren Planfeststellungsverfahren nicht mehr einbringen könnten?

FFBQ Demo EingangsbildNicht nur die Gemeinden, sondern auch die Deutsche Bahn informiert die Bürgerinnen und Bürger über die geplante Schienen-Hinterlandanbindung und das noch bis zum 23. März 2013 laufende Raumordnungsverfahren.

Im Sitzungssaal des Scharbeutzer Bürgerhauses standen Vertreter der Deutschen Bahn Interessierten von 15 bis 19 Uhr Rede und Antwort, auf dem Platz davor hatten sich gegen 16.30 Uhr Demonstranten zusammengefunden, die lautstark auf ihre Anliegen aufmerksam machen wollten.

Noch bis zum Montag, 25. März 2013 hat jeder Bewohner, der von der geplanten Schienen-Hinterlandanbindung im Zuge der geplanten Festen Fehmarnbelt-Querung bertroffen ist, die Möglichkeit, ganz persönliche Einwände geltend zu machen. Wichtig dabei, diese Frist ist nicht verlängerbar.

Bürgerinitiativen sowie Vertreter der Gemeinden aus Verwaltung und Politik bemühen sich seit Wochen verstärkt, das Thema in Erinnerung zu bringen und bieten vielfältige Hilfestellungen an. Es gibt Informationsveranstaltungen, schriftliche Vorlagen und vieles mehr. Auch die Bahn geht auf eine "Road-Show", die am Montag, 25. Februar 2013, in Timmendorfer Strand im Rathaus Station macht und am Dienstag, 26. Februar 2012, in Scharbeutz im Bürgerhaus.

Für manchen mag die Berichtertattung inzwischen zu viel geworden sein, sodass allein die Erwähnung Fehmarnbelt-Querung schon eine Abwehrhaltung hervorruft. Nichtsdestotrotz - jetzt besteht die Chance, mitzureden und durch viele Einwände Interesse zu zeigen und nicht erst - wie im Fall Stuttgart 21 - aufzubegehren, wenn die Bagger bereits rollen. Man kann jedem Bürger nur raten, sich zu informieren, da nicht nur die Menschen betroffen sind, die direkt an der Bahnlinie wohnen.

Im Folgenden eine Übersicht mit dem Schwerpunkt Lübecker Bucht wohin man sich in den nächsten (wichtigen) Wochen wenden kann, wenn man sich am Raumordnungsverfahren beteiligen oder sich auch erst einmal informieren will. Sie ist sicherlich nicht vollständig, bietet aber einen ersten Ansatz, wohin sich Betroffene wenden können.

„Kommt die Feste Fehmarbelt-Querung?“ lautet das Thema einer Podiumsdiskussion am Freitag, 1. März 2013, um 19 Uhr, im Hotel-Restaurant „Fuchsbau“ in Groß-Timmendorf. Der Eintritt ist frei.

Unter Leitung von Bundestagsmitglied Dr. Konstantin von Notz, (Grüne) diskutieren die Mitglieder des Bundestages Bettina Hagedorn (SPD), Hauptberichterstatterin im Rechnungsprüfungsausschuss für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Dr. Anton Hofreiter (Grüne), Vorsitzender im Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sowie Kreistagsmitglied Rasmus Vöge (CDU), stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes OH und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU im Kreistag OH.

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