Zu ihrem vierten Winterturnier trafen sich am Sonntag, 12. Februar 2012, die Eltern von Hockey spielenden Kindern in der Strandarena des NTSV in Timmendorfer Strand. Zehn Mannschaften traten gegeneinander an.

Die ?Schlenzelberger? aus Berlin waren gleich mit zwei Teams vertreten. Dazu gesellten sich die ?Küstenhölzer? aus Travemünde, die ?Marzipanos? aus Lübeck, die ?Spontis? aus Hamburg-Rahlstedt, der ?Mini Mix? aus Hamburg-Marienthal, die ?Störmer? aus Itzehoe, die ?Rabeneltern? aus Kiel, die ?Sumpfflitzer? aus Schwerin und die Gastgebermannschaft, die ?Gestrandeten? vom NTSV 08.



?Es ist zwar ein Spaßturnier, trotzdem kommt der Ehrgeiz dabei nicht zu kurz?, sagt Peter Guttau, einer der Timmendorfer Aktiven. Die Regeln sind ein wenig entschärft, so gibt es beispielsweise keine Ecken und keine sieben oder neun Meter Schüsse auf das Tor. ?Wir wollen schließlich alle möglichst unverletzt am nächsten Tag wieder zur Arbeit gehen können?, schmunzelt Trainer Marc Rose.

Auf seine Initiative wurde der Eltern-Hockey-Club vor einigen Jahren ins Leben gerufen. ?Anstatt am Spielfeldrand zu stehen und gute Ratschläge zu geben, habe ich den Eltern vorgeschlagen, selbst einmal zum Schläger zu greifen?, schildert er die Anfänge.

Seitdem treffen sich die Hockey-Eltern einmal in der Woche zum Training und richten im Sommer auf Rasen und im Winter in der Halle ein Turnier in Timmendorfer Strand aus.

 

 

Gespielt werden einmal 15 Minuten, die Mannschaften bestehen sechs Feldspielern, von denen mindestens zwei Frauen sein müssen, die Torfrau nicht mitgerechnet.

Zu Beginn des diesjährigen Winterturniers erhielten die Vorjahressieger, die ?Marzipanos?, zunächst einmal ihre Trophäe, die im letzten Jahr einem Brand in der Lackiererei zum Opfer gefallen war.

In diesem Jahr setzten sich die beiden Teams der Berliner ?Schlenzelberger? in beiden Spielgruppen an die Spitze, die auch schon beim Sommerturnier den ersten und zweiten Platz belegten.

So gehen gleich zwei goldene Früchtchen an die Spree. ?Eine Trophäe bleibt beim Verein, die andere ist ein Wanderpokal, den es im nächsten Jahr zu verteidigen gilt?, erläutert Trainer Marc Rose, in dessen Firma die Trophäen in Handarbeit hergestellt werden.

Damit niemand mit leeren Händen wieder nach Hause fährt, bekam jede Mannschaft, die teilgenommen hat, eine goldene Ananas im Miniformat.

Bis zum Sommerturnier legen die ?Gestrandeten? den Schläger nun aber nicht in die Ecke. Neben dem Training an jedem Donnerstag werden sie ihrerseits an Eltern-Hockey-Turnieren der anderen Mannschaften teilnehmen.






 

Diese Internetseite benutzt Cookies. Um diese Internetseite nutzen zu können, müssen Sie diese Nutzung genehmigen. Weitere Informationen finden Sie in unser Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.

EU Cookie Directive Module Information