Die Gemeindevertreter-Sitzung der Gemeinde Timmendorfer Strand in Niendorf, am Donnerstag, 21. März 2013, war sehr, sehr lang. Bis 20 Uhr wurden die ersten Themen der Tagesordnung abgearbeitet, ab 20 Uhr wurde drei Stunden lang dann das Thema Teehaus erneut diskutiert.

Viele interessierte Zuschauer hatten sich eingefunden und reagierten unwirsch, als Bürgervorsteherin Anja Evers ankündigte, dass der an diesem Abend zu fassende Beschluss im nicht-öffentlichen Teil gefasst werden sollte.

Sie beschwichtigte die Anwesenden: „Es handelt sich nur um den Beschluss, die Diskussion ist öffentlich.“ Am Ende, gegen 23 Uhr, wurde jedoch auch der Beschluss öffentlich gefasst – bei namentlicher Abstimmung.

Im Laufe der vorhergehenden dreistündigen Diskussion präsentierte und erläuterte Prof. Dr. Marcus Arndt, der Rechtsanwalt der Gemeinde Timmendorfer Strand, die Presse-Information zur Teehaus-Entwicklung.

Im Anschluss trug Jasmin Kreuer vom Ing.-Büro Drees & Sommer eine Plausibilisierung der Baukosten Teehaus vor.

 

Für die Beschlussempfehlung vom Bauausschuss an die Gemeindevertretung (kompletter Wortlaut siehe hier), in dem die Bürgermeisterin gebeten wird, Jürgen Hunke bis zum 26. März 2013 mitzuteilen, das Teehaus (unter vorgegebenen Voraussetzungen) zu bauen … und einen entsprechenden Vertrag zu entwerfen …  stimmten am Ende - in jeweils alphabetischer Reihenfolge - mit JA

für die CDU: Dieter Boeden, Anja Evers, Björn Jessen, Dr. Kai-Ingo Menke zum Felde und Andreas Tönnsen,

für die WUB: Jacob Bielfeldt, Klemens Kißmann, Andreas Müller, Stephan Muuss und Horst Rehbein

für die FDP: Ulrich Herrmann und Leif Lender.

Dagegen stimmten:

für die GRÜNEN: Dr. Felix Benary, Joachim Nickel, Edgar Schmidt und Detlef von Zastrow,
für die SPD: Tore Jürgensen und Peter Ninnemann.


Nicht durchsetzen konnte sich die Beschluss-Alternative (deren kompletter Wortlaut im Folgenden wiedergegeben ist) die mit dem umgekehrten Stimmenverhältnis abgelehnt wurde:

„Die Bemühungen um die Errichtung eines Teehauses unter Zuhilfenahme von Leistung des Herrn Hunke sind einzustellen. Die Seeschlösschenbrücke ist insgesamt ohne Herstellung eines Gebäudes fertig zu stellen. Die Errichtung eines Gebäudes auf der Brücke zu einem späteren Zeitpunkt bleibt vorbehalten.

Die Bürgermeisterin wird gebeten, das Bestehen von Schadensersatzansprüchen gegen Herrn Hunke zu prüfen.“

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