Timmendorfer Strand Pierhouse_Blick auf die BuchtRechtzeitig zum Beginn der Sommersaison ist ein Teil des Brückenkopfes auf der neu gebauten Seeschlösschen-Brücke freigegeben worden. Dieses Ereignis soll mit einer „Sundowner-Pier-Party“ am Donnerstag, 27. Juni 2013, ab 18 Uhr gefeiert, zu der Einheimische und Gäste eingeladen sind.

Ein Gläschen Sekt gibt es zu Beginn der Veranstaltung kostenlos, danach werden Cocktails und Fingerfood angeboten. Für die musikalische Umrahmung sorgt Dr. Axel Ster mit seiner Combo des Ostsee-Gymnasiums. Gegen 22 Uhr soll das Fest dann ausklingen

„Am Donnerstag um 14 Uhr haben wir die Freigabe vom Wasser- und Schifffahrtsamt bekommen“, freut sich Tourismus-Chef Joachim Nitz, dass „Schaulustige“ nun den weiten Blick über die Lübecker Bucht genießen können.

Dafür ist die Plattform ist auf einer Fläche von 260 Quadratmetern mit einem sandfarbenen Kunstrasen belegt worden, das Schutzgeländer ist angebracht und das Stück, das für das noch entstehende Gastronomiegebäude ausgespart bleibt, ist mit Bannern verdeckt.

Neuer Name?

Schon seit einigen Tagen war dort zu lesen: „Hier entsteht des Pierhouse.“ Beschrieben wird es als „einzigartig an der gesamten westlichen Ostsee. Mit einem außergewöhnlichen architektonischen Entwurf entsteht hier ein neues Highlight am Timmendorfer Strand. Ein licht- und luftgeflutetes gastronomisches Konzept, das hundert Meter vor dem Strand in rund sechs Metern über den Wellen schwebt – Genuss pur mit dem besten Blick auf Boote, Meer und Horizont.“

Timmendorfer Strand Pierhouse_Blick auf das SeeschloesschenWas diese neue Bezeichnung betrifft, sagt Joachim Nitz: „Wir sehen das sozusagen erst einmal als Arbeitstitel, bis ein neuer Betreiber gefunden ist, der vielleicht andere Vorstellungen bei der Namensgebung hat.“

Dass auf dem Seebrückenkopf der neu gebauten Seeschlösschenbrücke ein Bauwerk entstehen soll – darüber sind sich alle Verantwortlichen einig.

Bisher war immer von einem Teehaus die Rede, bis das Teehaus ins Gerede kam. Die Querelen zwischen der Gemeinde und dem ursprünglichen Investor Jürgen Hunke sind hinlänglich bekannt.

Rechtsstreit beendet - Rohbau-Erstellung für Herbst 2013 geplant

Die Voraussetzung  für die viel diskutierte Bebauung wurde inzwischen durch einen – wenn auch wiederum umstrittenen – Beschluss der Gemeindevertretung am 30. Mai 2013 geschaffen, bei dem es aber lediglich um den Abschluss der Verhandlungen der Vertragsauflösung mit Jürgen Hunke ging.

Bürgermeisterin Hatice Kara bestätigte inzwischen, dass der Vertrag von beiden Seiten unterzeichnet und gerichtlich protokolliert wurde. „Damit ist der Rechtsstreit vor dem Lübecker Landerichte erledigt“, so die Bürgermeisterin.

Baubeginn für den Rohbau, den Jürgen Hunke erstellen wird, ist voraussichtlich im Herbst dieses Jahres, danach muss ein Betreiber gefunden und das Gebäude fertig gestellt werden.

Welche Kosten dabei entstehen und wer diese übernehmen wird, muss neu verhandelt und entschieden werden. Jürgen Hunke wird es jedenfalls nicht sei. Er beschränkt sein finanzielles Engagement auf eine Million Euro, einschließlich Mehrwertsteuer.

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