Der Kreis Ostholstein hat am Mittwoch (5. Mai 2021) dem Start der „Modellregion Innere Lübecker Bucht“ zum kommenden Wochenende (8. Mai 2021) zugestimmt.

Dazu gehören die Orte der Gemeinden Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Sierksdorf und Neustadt in Holstein.

Eine Übersicht der teilnehmenden Betriebe von Scharbeutz bis Neustadt in Holstein gibt es unter www.luebecker-bucht-ostsee.de/modellregion.

Die entsprechenden Informationen auf der Internetseite für die Gemeinde Timmendorfer Strand (timmendorfer-strand.de/service-kontakt/aktuelles-zum-corona-virus/touristische-modellregion) befindet sich aktuell noch in der Anpassung.

Der Entscheidung liegen die sowohl landesweit als auch im Kreis Ostholstein sinkenden Inzidenzwerte sowie eine Lagebewertung durch den Fachdienst Gesundheit des Kreises Ostholstein zugrunde.

Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Ostholstein liegt zwar immer noch über einem Wert von 50 (Stand 05.05.2021 = Inzidenz 55,8) und damit deutlich höher als in den übrigen, teilweise bereits gestarteten Modellregionen Nordfriesland und Schlei-Region. Doch, anders als zum Zeitpunkt der Verschiebung, weist die Tendenz in Ostholstein derzeit nach unten.

Der Kreis Ostholstein bereitet eine Allgemeinverfügung vor, in der die Ausnahmen von den Ge- und Verboten der Corona-Bekämpfungsverordnung für das touristische Modellprojekt Innere Lübecker Bucht geregelt werden.

Die Allgemeinverfügung ist räumlich eingegrenzt auf die Gemeinden Timmendorfer Strand, Scharbeutz und Sierksdorf sowie die Stadt Neustadt in Holstein (Modellregion).

Sie enthält Ausnahmegenehmigungen für Beherbergungsbetriebe und Gaststätten in der Modellregion.

Die Kontaktnachverfolgung wird über die Verwendung des Luca-Systems sichergestellt. Ein strenges Testregime ist Voraussetzung für die Teilnahme am Modellprojekt.

„An dem Projekt werden etwa 300 Unternehmen teilnehmen. Wir versuchen, durch das strikte Testregime mit höchstmöglicher Sicherheit auszuschließen, dass infizierte Personen nach Ostholstein kommen“, erklärt Landrat Reinhard Sager. „Wir als Kreis erwarten von den Projektverantwortlichen, dass diese akribisch darauf achten, dass die Partnerbetriebe alle Vorgaben und Auflagen der Allgemeinverfügung einhalten.“

Der Fachdienst Gesundheit des Kreises begleitet das Projekt durch die permanente Lagebewertung. Die Testergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und auch dem Gesundheitsamt vorgelegt. Ferner stellt der Fachdienst Gesundheit im Fall von nachgewiesenen Infektionen die Kontaktnachverfolgung sicher.

Ziel des Projektes ist es, wissenschaftlich begleitet Kenntnisse darüber zu gewinnen, ob die Öffnung touristischer Angebote Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen hat. Das Projekt ist gemäß der Vorgabe des Landes Schleswig-Holstein zunächst auf vier Wochen befristet.

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