Bundesweit haben Menschen, die als Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder der damaligen Jugendfürsorge untergebracht waren, in der Zeit von 1949 bis 1975 Leid und Unrecht erfahren.

Dazu gehörten Gewalt, Missbrauch und auch Medikamentenversuche. Mit der Psychiatrie-Enquête 1975, einem Bericht von Sachverständigen im Auftrag des Bundestages, setzten weitreichende Reformen ein.

Gemeinsam mit Bund, Ländern und Kirchen hat Schleswig-Holstein die „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ gegründet, um Betroffene zu unterstützen.

Das im vergangenen Jahr erstmals angebotene meditative Gehen am frühen Morgen im Klostergarten von Cismar findet ab sofort bis zum 24.Oktober 2020 wieder statt – täglich von montags bis samstags und bei Wind und Wetter.

Zusätzlich wird ab Freitag, 3. Juli 2020, jeden Dienstag und Freitag, ein „Guten-Abend-Gehen“ von 17.30 Uhr bis 18 Uhr angeboten.

Zum neuen Schuljahr wird allen Schulen Schleswig-Holsteins ein einheitliches Lern-Management-System (LMS) zur Verfügung stehen.

Bildungsministerin Karin Prien gab am 26. Juni 2020 bekannt, dass Schleswig-Holstein das schon in anderen Bundesländern mit großem Erfolg eingesetzte System „itslearning“ einführen werde.

In Schleswig-Holstein gilt seit Donnerstag, 25. Juni 2020 eine angepasste Quarantäne-Verordnung.

Damit hat Schleswig-Holstein die Regelungen für Einreisende aus dem Ausland und dem Inland angeglichen:

Einreisende aus Kreisen oder kreisfreien Städten innerhalb Deutschlands mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen müssen damit ebenfalls einen negativen Corona-Test vorweisen können

oder

sich bei Einreise in Schleswig-Holstein in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Ausnahmen sind möglich, beispielsweise, wenn sich Ausbrüche in einzelnen Kreisen regional klar begrenzen lassen, und werden dann gegebenenfalls von der Landesregierung veröffentlicht.

Weitere Erläuterungen und betroffene Gebiete - derzeit der Kreis Warendorf und der Kreis Gütersloh, siehe: http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-einreise

Zusatz-Informationen

Es wird daran erinnert, dass Einreisende, die sich in eine vorsorgliche Quarantäne begeben müssen, sich umgehend bei dem jeweiligen Gesundheitsamt vor Ort melden müssen.

Sollten Krankheitssymptome während eines Aufenthalts auftreten, dann sollte umgehend telefonischer Kontakt zu einem Arzt oder dem Patientenservice 116 117 aufgenommen werden.

Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden.

Es ist davon auszugehen, dass Betroffenen - soweit gesundheitlich zumutbar - die Heimreise nahegelegt wird.

Fragen und Antworten auch im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-tourismus

Statements zu den Maßnahmen

Gesundheitsminister Heiner Garg betont: "Die Maßnahmen dienen dazu, den Urlaub für alle sicherer zu machen. Jeder einzelne ist gefordert, verantwortungsvoll mit bestehende Regelungen umzugehen."

Je konsequenter bei einzelnen Ausbrüchen reagiert werde, desto besser könne Deutschland insgesamt mit der Pandemie umgehen.

Zur Konsequenz gehöre auch der Schutz vor dem Eintrag von Infektionen aus Risikogebieten, unabhängig davon, ob diese im In- oder Ausland lägen, so Garg.

Tourismusminister Bernd Buchholz sagt: "Gäste sind in Schleswig-Holstein herzlich willkommen. Und das gilt selbstverständlich auch für Urlauber aus einem Risikogebiet, die einen negativen Coronatest haben. Wir können die Krise nur gemeinsam meistern. Dazu gehört auch ein respektvoller Umgang miteinander, unabhängig davon, woher die Urlauberinnen und Urlauber kommen."

Ab und zu lohnt es sich, wenn man sich einmal das Programmangebot der kleineren Sender im Fernsehen ansieht.

Anfang Juni lief auf n-tv eine sehenswerte ca. 20-minütige Reportage über die Ostsee- und die Nordseeküste.

Das Coronavirus stellt Unternehmen vor immense und vor allem komplett neuartige Herausforderungen. Eine davon ist das Binden und Qualifizieren von Mitarbeitern während einer Krise.

Wie Betriebe die Krisensituation bestmöglich bewältigen und neue Wege der Fachkräftesicherung gehen können, ist am Mittwoch, 17. Juni 2020, 18 Uhr, bei der IHK Lübeck in einem kostenfreien IHK-Webinar „Mitarbeiterbindung in und nach Krisenzeiten“ zu erfahren.

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